VERGÜTUNG

 

Die Vergütung des Rechtsanwaltes richtet sich seit dem 01.07.2004 zunächst grundsätzlich – Honorarvereinbarungen stellen die Ausnahme dar - nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

 

Die Angst vieler Mandanten vor den zu hohen Kosten einer Beauftragung eines Rechtsanwaltes ist unbegründet!

  • Die Vergütung für eine Erstberatung darf nach dem RVG (i.V.m. Nr. 2102 des Vergütungsverzeichnisses) € 220,40 nicht übersteigen, wenn der Mandant Verbraucher ist.
  • Das zuständige Amtsgericht stellt einen Beratungsschein aus, wenn der Betroffene wirtschaftlich nicht in der Lage ist, die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen. Bei Vorlage dieses Beratungsscheins ist der Rechtsanwalt verpflichtet, ohne eine Forderung nach weiteren Gebühren tätig zu werden.
  • Die Beratung über die möglichen Kosten wird unentgeltlich vorgenommen. Jeder Mandant weiß also genau, was ihn an Kosten erwartet, wenn es zu dem Auftrag kommt. Dies wird schriftlich auf Wunsch bestätigt.
  • Sollte ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden, besteht die Möglichkeit, Prozeßkostenhilfe zu beantragen. Die Kosten des eigenen Rechtsanwaltes werden dann übernommen.

Es steht also ein ausreichendes Instrumentarium zu Verfügung, welches verhindert, daß die Höhe der Kosten für den Mandanten überraschend ausfällt oder daß begründete Ansprüche nicht verfolgt werden können, weil ein Mandant wirtschaftlich dazu nicht in der Lage ist.

 

Bei beratender und außergerichtlicher Tätigkeit können Honorarvereinbarungen getroffen werden. Der Stundensatz liegt bei € 170,00. Dazu ist allerdings eine ausdrückliche Vereinbarung erforderlich; anderenfalls findet das RVG Anwendung.

 

In den Honorarangaben ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten.

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